Leitung der Abteilung II/BK/1 im Bundeskriminalamt

BM f. Inneres - Wien, W

Das Bundesministerium für Inneres schreibt die Funktion „Leitung der Abteilung II/BK/1
(Kriminalstrategie und zentrale Administration) des Bundeskriminalamtes“ gemäß § 5 Absatz 4 des
Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85/1989, öffentlich aus.

Wertigkeit/Einstufung: A1/6 bzw v1/4

Dienststelle: BM f. Inneres

Dienstort: Wien

Vertragsart: Unbefristet

Befristung:

Beschäftigungsausmaß: Vollzeit

Beginn der Tätigkeit: ehestmöglich

Ende der Bewerbungsfrist: 28.10.2021

Monatsentgelt/bezug mindestens: A1/6 € 3.609,40 brutto bzw. v1/4 € 4.508,30 brutto

Referenzcode: BMI-21-0832

Aufgaben und Tätigkeiten

Der ausgeschriebenen Funktion kommt die Leitung der Abteilung II/BK/1 zu, deren Aufgabenbereich
im Wesentlichen folgendes umfasst:

  • Organisations- und Grundsatzangelegenheiten, insbesondere Angelegenheiten der
Aufbauorganisation sowie der Organisation und Regelung des Dienst- und Geschäftsbetriebes des
Bundeskriminalamtes;
  • ökonomische Angelegenheiten und Mitwirkung in Personalangelegenheiten;
  • kriminalpolizeiliche Aus- und Fortbildung im Einvernehmen mit der Sicherheitsakademie;
  • Informationsmanagement inklusive SPOC (Single Point of Contact), insbesondere auch
Ansprechstelle für alle Organisationseinheiten des Bundeskriminalamtes, der inländischen und
ausländischen Sicherheitsbehörden bzw. -dienststellen;
  • Leitung und Steuerung der Kriminalstrategie, vor allem durch Vorbereitung der kriminalpolizeilichen
Strategievereinbarungen in Zusammenarbeit mit den örtlich zuständigen Sicherheitsbehörden/
Sicherheitsdienststellen, Mitwirkung an diesen Vereinbarungen und Evaluation der Ergebnisse;
  • kriminalpolizeiliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • Kriminalprävention und Opferhilfe.

Erfordernisse

Bewerberinnen und Bewerber für diese Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

a) die österreichische Staatsbürgerschaft;
b) die allgemeinen Ernennungserfordernisse gem § 4 Abs 1 Z 2 und 3 Beamten- Dienstrechtsgesetz
1979 (BDG 1979) bzw die Aufnahmekriterien gem § 3 Abs 1 Z 2 und 3 Vertragsbedienstetengesetz
1948 (VBG);
c) die besonderen Ernennungserfordernisse für die Verwendungsgruppe A1 gem Anlage 1 Z 1.12.
zum BDG 1979 durch ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften oder ein
abgeschlossenes Masterstudium „Strategisches Sicherheitsmanagement“;
d) Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung der Stufe „Streng geheim“.

Darüber hinaus sind folgende Fähigkeiten und besonderen Kenntnisse erforderlich:

e) mehrjährige praktische Erfahrung im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung, vor allem besondere
Erfahrungen und Fähigkeiten auf kriminalstrategischem Gebiet;
f) mehrjährige Erfahrung in der Leitung/Koordinierung von Organisationseinheiten bzw Dienststellen
im Bereich der Kriminalpolizei;
g) Erfahrung in der Leitung/Koordination bei großen kriminalpolizeilichen Fällen;
h) umfassende Kenntnisse der im angestrebten Wirkungsbereich anzuwendenden
Rechtsvorschriften, insbesondere im Bereich des Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrechts sowie des
Budget- und Haushaltswesens und in den den Kriminaldienst betreffenden Fachmaterien;
i) sehr gute organisatorische Fähigkeiten, sicheres und bestimmtes Auftreten sowie besonderes
Geschick in der Verhandlungsführung; Eigeninitiative und Entscheidungsfreudigkeit;
j) Beherrschung moderner Methoden des Verwaltungsmanagements und der Mitarbeiterführung.

Die unter den Punkten e) - j) angeführten, von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarteten
Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung
berücksichtigt.

Gemäß § 5 Abs 2a AusG wird darauf hingewiesen, dass Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten
oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung
mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht sind.

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur
Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den
dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete
Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Der Monatsbezug beträgt bei Beamtinnen oder Beamten in der Verwendungsgruppe A1,
Funktionsgruppe 6 mindestens € 3.609,40 brutto; bei Vertragsbediensteten beträgt das Entgelt in der
Entlohnungsgruppe v1, Bewertungsgruppe 4 mindestens € 4.508,30 brutto. Der Bezug bzw. das
Entgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare
Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene
Entlohnungsbestandteile.




Gemäß § 6 Abs 1 AusG haben die Bewerberinnen oder Bewerber in ihrem Bewerbungsgesuch die
Gründe anzuführen, die sie für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet
erscheinen lassen.

Kontaktinformation

Bewerbungen um die ausgeschriebene Funktion sind samt Lebenslauf an das

Bundesministerium für Inneres
Zu Handen des Leiters der Sektion I, Sektionschef Mag. Karl HUTTER, MBA
Herrengasse 7
1010 Wien

zu richten und gelten als fristgerecht, wenn sie bis 28. Oktober 2021 eingelangt sind.

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